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	<title>Instrument der Interessenvertretung Archives - ALP | Advanced Level Politics</title>
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	<description>Politische Strategieberatung &#38; Public Affairs Berlin &#124; ALP Advisors</description>
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		<title>What's next after the federal election? How the parties are preparing for the upcoming coalition negotiations</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Matthias Ilgen]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 21 Jan 2025 20:05:32 +0000</pubdate>
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					<description><![CDATA[<p><img width="2560" height="1382" src="https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2025/01/Wahlprogramme2025-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Election Programs 2025" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" srcset="https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2025/01/Wahlprogramme2025-scaled.jpg 2560w, https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2025/01/Wahlprogramme2025-300x162.jpg 300w, https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2025/01/Wahlprogramme2025-1024x553.jpg 1024w, https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2025/01/Wahlprogramme2025-768x415.jpg 768w, https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2025/01/Wahlprogramme2025-1536x829.jpg 1536w, https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2025/01/Wahlprogramme2025-2048x1105.jpg 2048w, https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2025/01/Wahlprogramme2025-18x10.jpg 18w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" />Election campaigning is the wedding celebration of democracy. The parties clash daily in public-media exchanges, highlighting their policy differences with the competition...</p>
<p>The post <a href="https://www.alp-advisors.com/en/blog/wie-weiter-nach-der-bundestagswahl-wie-die-parteien-sich-auf-die-anstehenden-koalitionsverhandlungen-vorbereiten/">Wie weiter nach der Bundestagswahl? Wie die Parteien sich auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen vorbereiten</a> appeared first on <a href="https://www.alp-advisors.com/en">ALP | Advanced Level Politics</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="2560" height="1382" src="https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2025/01/Wahlprogramme2025-scaled.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Election Programs 2025" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" srcset="https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2025/01/Wahlprogramme2025-scaled.jpg 2560w, https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2025/01/Wahlprogramme2025-300x162.jpg 300w, https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2025/01/Wahlprogramme2025-1024x553.jpg 1024w, https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2025/01/Wahlprogramme2025-768x415.jpg 768w, https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2025/01/Wahlprogramme2025-1536x829.jpg 1536w, https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2025/01/Wahlprogramme2025-2048x1105.jpg 2048w, https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2025/01/Wahlprogramme2025-18x10.jpg 18w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" />
<p><em>Autor: Matthias Ilgen, 21.01.2025</em><br><br>Wahlkampf ist die Hochzeit der Demokratie. Die Parteien streiten täglich im öffentlich-medialen Schlagabtausch, markieren ihre inhaltlichen Unterschiede zur Konkurrenz und greifen den politischen Gegner hart an – manches Mal selbst zwischen den Parteien des demokratischen Zentrums (SPD, CDU/CSU, B90/Die Grünen und FDP) mit Attacken nahe an der Grenze zur persönlichen Diffamierung.<br><br>Im Hintergrund aber laufen fernab der öffentlichen Bühne ganz andere Prozesse ab. Dieselben Parteien, die sich derzeit öffentlich gegenseitig politisch bekämpfen, loten parallel schon eine mögliche Zusammenarbeit in der künftigen Bundesregierung aus. Die demoskopischen Zahlen sind volatil. Die letzten 25 Jahre ist in Deutschland praktisch keine Wahl so ausgegangen, wie Umfragen es 6 Wochen vorher andeuteten. Beinahe alles kann noch passieren.<br><br>Die derzeit hohe Unbeliebtheit praktisch aller Spitzenkandidaten macht diese Wahl noch schwerer vorhersehbar als die letzte. Selbst Unionsspitzenkandidat Friedrich Merz könnte durch persönliche Fehler noch seinen sicher geglaubten Wahlsieg verspielen. Dennoch richten sich derzeit in Wahrheit auch alle Mitbewerber auf eine Kanzlerschaft des bisherigen Oppositionschefs ein. Allerdings kann keiner der möglichen Partner in spe sicher sein, ob er mitregieren darf. Die FDP droht an der 5%-Hürde zu scheitern. Sie würde nur eine Rolle spielen, wenn das BSW und/oder die Linkspartei durch ihren Einzug in den Bundestag eine Zwei-Parteien-Koalition rechnerisch unmöglich werden lassen und sich z. B. eine Deutschland-Koalition oder Jamaika nicht umgehen lassen. Ein ausreichend großer Last-Minute-Swing von derzeitigen AfD-Sympathisanten ins bürgerliche Lager und eine dadurch möglich werdende schwarz-gelbe Koalition ist zwar nicht völlig undenkbar, aber doch äußerst unwahrscheinlich.<br><br>Die SPD muss fürchten, dass die Grünen aufgrund der relativen Beliebtheit von Robert Habeck und der Unbeliebtheit des noch amtierenden Kanzlers Olaf Scholz am Ende noch an ihr vorbeiziehen. Die Sozialdemokraten, die zwar öffentlich noch auf Sieg setzen, kämpfen in Wahrheit also eher darum, sich in eine erneute „große“ Koalition mit der Union zu retten – und beginnen sich intern bereits, dafür zu formieren. Bei einem Wahlergebnis um oder unter 15% oder einem schlechteren Ergebnis als die Grünen stehen heftige Debatten um grundlegende Veränderungen ins Haus: Olaf Scholz hat seinen Rückzug für diesen Fall ja bereits angekündigt und dürfte keine Rolle mehr spielen. Zudem geriete der gesamte Parteivorstand unter Druck. Die zahlreichen Unterstützer einer Kanzlerkandidatur von Boris Pistorius – die von vielen Basismitgliedern und auch großen Teilen der Bundestagsfraktion gefordert wurde – werden ihrem Unmut Luft machen. Und auch bei anderen wird der Wunsch nach einem Neuanfang groß sein. Auch die Frage, ob man in einer rechnerisch möglichen Koalition mit der Union die beste Zukunftschance erkennt, wird – wie schon 2017 – zu Auseinandersetzungen führen.<br><br>Die Grünen hingegen sind klar sortiert. Robert Habeck ist Chef im Ring. Er will erneut Vizekanzler werden, gerne künftig als Finanzminister. Die von der Union in Aussicht genommenen Sozialkürzungen bei Rentnern und Bürgergeldempfängern sind für die Grünen leichter mitzutragen, da Sozialpolitik vielen in der Partei und ihrer Wählerschaft zwar wichtig ist, aber nur für wenige ein Identitäts-Thema darstellt. Zwar sind die Differenzen im Feld der Migrationspolitik gravierend, allerdings haben die Grünen für ihre eigenen Vorstellungen hier keine parlamentarische Mehrheit in Aussicht und das stetige Anwachsen der AfD hat auch der Mehrheit der grünen Mandatsträger klargemacht, dass sich mit der klassischen politischen Linie wohl keine zusätzlichen Stimmen gewinnen lassen. Auch Markus Söder mit seiner Anti-schwarz-grün-Haltung ist ein Meinungswechsel nach der Wahl zuzutrauen, wenn keine offensichtlich besseren Alternativen zur Verfügung stehen und die Grünen symbolisch wichtige migrationskritische und unternehmensfreundliche Anliegen der der Union mittragen.<br>Neben den Vorbereitungen auf die verschiedenen Szenarien, die von den Parteien intern vorbereitet werden, finden mit Blick auf mögliche Sondierungsgespräche und Koalitionsverhandlungen bereits zahlreiche vertrauliche Gespräche sowohl auf parlamentarischer Arbeitsebene wie auch zwischen den Spitzenpolitikern statt. Am Wahlabend wollen alle möglichst optimal auf die Lage vorbereitet sein, um dann erfolgreich sondieren zu können und in Koalitionsverhandlungen möglichst viele eigene Inhalte umsetzen zu können.<br><br>Entsprechend des bunten Straußes an denkbaren Koalitionsmöglichkeiten ist es für Unternehmen und Verbände gleich welcher Branche schwierig vorauszusehen, welche Vorhaben eine neue Bundesregierung in welchem Politikbereich angehen wird und wie die eigenen Geschäftsmodelle konkret durch Veränderungen und Regulierungen betroffen sein könnten. Zudem müssen die eigenen Anliegen nicht nur vorgetragen werden, sondern auch mit Blick auf die je nach verhandelnden Parteien sehr unterschiedlichen Streitpunkte und Frontlinien mit passenden Argumenten unterstützt und anschlussfähig gemacht werden. Wer klug plant und rechtzeitig aktiv wird, kann die Koalitionsverhandlungen aber erfolgreich als Plattform für die eigenen Anliegen nutzen.<br><br>ALP unterstützt Sie gerne mit passenden Stakeholder-Analysen, politischen Strategiekonzepten und engen Kontakten zu den Entscheidern in den Fraktionen und Parteien. Bei Interesse an einem entsprechenden Angebot oder weiteren Fragen zu unseren Leistungen, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!<br></p>



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		<title>Election platforms as an instrument of interest representation</title>
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		<pubdate>Mon, 08 Jan 2024 10:15:08 +0000</pubdate>
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<p>The post <a href="https://www.alp-advisors.com/en/blog/wahlprogramme-als-instrument-der-interessenvertretung/">Wahlprogramme als Instrument der Interessenvertretung</a> appeared first on <a href="https://www.alp-advisors.com/en">ALP | Advanced Level Politics</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="2560" height="1695" src="https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2024/01/Manifesto-c-AdobeStock-scaled.jpeg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="Election Programs 2025" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" srcset="https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2024/01/Manifesto-c-AdobeStock-scaled.jpeg 2560w, https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2024/01/Manifesto-c-AdobeStock-300x199.jpeg 300w, https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2024/01/Manifesto-c-AdobeStock-1024x678.jpeg 1024w, https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2024/01/Manifesto-c-AdobeStock-768x509.jpeg 768w, https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2024/01/Manifesto-c-AdobeStock-1536x1017.jpeg 1536w, https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2024/01/Manifesto-c-AdobeStock-2048x1356.jpeg 2048w, https://www.alp-advisors.com/wp-content/uploads/2024/01/Manifesto-c-AdobeStock-18x12.jpeg 18w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" />		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="7509" class="elementor elementor-7509" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Berlin, den 08.01.2024, Autor: Matthias Ilgen</p>
<p>Ein Blick in die Medien zeigt, dass das politische Jahr so beginnt, wie das letzte endete: Die Diskussion um den Bundeshaushalt, die Schuldenbremse sowie politische Spielräume und Prioritäten bestimmt die Tagesordnung im Berliner Politikbetrieb – teilweise wird in der Ampel-Koalition heftig und öffentlich darüber gestritten. Dabei gerät eines leicht aus dem Blick: Das Jahr 2024 ist das Jahr vor der nächsten Bundestagswahl – und damit das Jahr, in dem die Parteien ihre Wahlprogramme vorbereiten und Politikvorschläge und Reformen für die nächsten Jahre konzipieren.</p>
<p>Unabhängig von der Frage, ob es vielleicht doch zu vorgezogenen Neuwahlen kommen könnte, haben die Parteien diesen Prozess jetzt begonnen. Über die nächsten rund 18 Monate werden alle Teile der Parteien eingebunden, von der Basis bis zum Spitzenpersonal. Die Arbeitsgemeinschaften in den Parteien sowie den Bundestagsfraktionen legen bereits Stoffsammlungen für mögliche Programmpunkte an. Die Parteivorstände richten zumeist im Frühjahr sogenannten „Schreibgruppen“ ein, welche die verschiedenen Zuarbeiten koordinieren und sammeln. Nach Konsultationen mit den Bundestagsfraktionen, den Arbeitsgemeinschaften und weiteren Parteigremien münden diese zwischen Herbst und Winter 2024 in Eckpunkte und erste Textfassungen. Auf dieser Grundlage befassen sich dann im Frühjahr 2025 die Parteivorstände mit den Programmentwürfen, die zum Sommer 2025 dann in Beschlussfassungen in den Parteivorständen und auf Bundesparteitagen münden.</p>
<p>In diesem Prozess ergeben sich für die Interessenvertretung von Unternehmen und Verbände zahlreiche Chancen, frühzeitig auf die Grundlagen für die Koalitionsverhandlungen zu Beginn der nächsten Wahlperiode Einfluss zu nehmen. Denn Wahlprogramme sind mehr als politische Werbe-Prosa – sie sind das Rohmaterial für die kommende Regierungsagenda: Fehlt ein Thema im Programm, gelangt es nur selten in den Koalitionsvertrag und kann so kaum Regierungspolitik werden. Trifft ein Programm problematische Festlegungen, sind diese nur schwer aus einem Koalitionsvertrag herauszuhalten. Es lohnt sich also, die eigenen Ziele und Risiken bei der Regulierung mit Blick auf den Programmprozess genau zu analysieren und strategisch die Chancen und Risiken auf den wichtigen Themenfeldern und für die eigenen Interessen zu bewerten. Über den direkten Zugang zu wichtigen Entscheidern in den Programmprozessen der jeweiligen Parteien kann man dann die eigenen Anliegen an vielen Stellen einbringen und so die Chancen auf Berücksichtigung in den Programmen – und damit in späteren Koalitionsverhandlungen – deutlich erhöhen.</p>
<p>Wer klug plant und frühzeitig aktiv wird, kann die Wahlprogramme der Parteien also als Plattform für die eigenen Anliegen nutzen. ALP unterstützt Sie gerne mit passenden Stakeholder-Analysen, politischen Strategiekonzepten und engen Kontakten zu den Entscheidern in den Parteien. Bei Interesse an einem entsprechenden Angebot oder weiteren Fragen zu unseren Leistungen, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!</p>								</div>
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